Longines Grosser Preis von
St. Moritz

Vor einer herrlichen Kulisse ging am späten Samstagabend der erste Longines CSI St. Moritz zu Ende. Bei Flutlicht verfolgten rund 3‘000 Zuschauer die abschliessende Hauptprüfung, den Longines Grosser Preis von St. Moritz. Zehn Paare, darunter zwei Schweizer, konnten sich in der Prüfung über eine Höhe von bis zu 160 cm für das Stechen qualifizieren. Und diese Barrage bot einiges an Spannung. Die junge Schweizerin Chantal Müller blieb mit U Tabasca zwar fehlerfrei, war aber nicht schnell genug für einen Platz ganz vorne und klassierte sich als Achte. Die nächste Schweizer Hoffnung lag bei Niklaus Rutschi im Sattel von Windsor, der beherzt angriff und mit dem 12-jährigen Wallach fehlerfrei die Führung übernahm. Noch vier Reiter kamen nach ihm in die Bahn und die letzte im Parcours war es, welche dem Profi-Reiter aus dem Kanton Luzern den Sieg nehmen konnte. Laura Kraut, die Amerikanerin, welche bereits am Vortag das Championat gewonnen hatte, begeisterte mit der schnellsten Runde. Mit ihrem Wallach Deauville war sie ebenfalls ohne Abwurf 26 Hundertstelsekunden schneller und verwies Rutschi auf den Ehrenplatz. Als Dritter ging Kamal Abdullah Dahamdan (Saudi-Arabien) mit Noblesse des Tess auf die Ehrenrunde.